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Sonderabschreibung nach § 7g EStG für Kleinunternehmen

Veröffentlicht in Expertenniveau, Know How, Rechnungswesen am 14. Mai 2011 von gm – Geben Sie den ersten Kommentar ab

Die seit 2008 neu geregelte Form der steuerlichen Investitionsförderung durch erhöhte Abschreibungen (§ 7g EStG) sorgt immer wieder für Unklarheiten. Daher ein kurzer Überblick der wesentlichen Eckpunkte und Rechenbeispiele.

Voraussetzung für die Möglichkeit zur Sonderabschreibung ist bei bilanzierenden Gewerbetreibenden und Selbständigen ein Betriebsvermögen von maximal 235.000 Euro. (Für Land- und Forstwirte gilt eine Obergrenze von 125.000 Wirtschaftswert.) Bei Anwendung der Einnahmen-Überschussrechnung gilt ein Gewinnmaximum von 100.000,- Euro.

Diese Grenzen wurden für die Jahre 2009 und 2010 durch das Wachstumsbeschleunigungsgesetz befristet auf 335.000,- Euro Betriebsvermögen (175.000,- Einheitswert für Land- und Forstwirte) bzw. 200.000,- Euro Gewinn erhöht. Seit 2011 gelten wieder die ursprünglichen Grenzen.

Die Sonderabschreibung kann für bewegliche (also nicht für Gebäude oder Software-Systeme) Wirtschaftsgüter die (fast) ausschließlich betrieblich genutzt werden (also meist nicht für den auch privat genutzten Firmenwagen) vorgenommen werden. Die Bildung eines Investitionsabzugsbetrages ist nicht mehr Voraussetzung für die Sonderabschreibung. Der Abschreibungsbetrag von 20 % kann beliebig auf die insgesamt ersten 5 Jahre der Nutzung verteilt werden.

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